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Überweisung: Welche Methode nutzen Sie eigentlich?

eingestellt von Carolin Berger am 21. Juni 2019

Überweisung: Welche Methode nutzen Sie eigentlich?

Wenn in Ihrem Auftrag Geld von Ihrem Konto auf ein anderes wechseln soll, geschieht das meist durch eine Überweisung. Lesen Sie hier, welche Varianten es bei diesem Zahlverfahren gibt und welche Besonderheiten die verschiedenen Methoden haben.

Nehmen wir an, ein Handwerker schickt Ihnen eine Rechnung für die Reparatur Ihrer Waschmaschine. Oder Sie wollen Ihre Tochter in der fernen Universitätsstadt finanziell unterstützen. Das sind zwei typische Anlässe, bei denen Sie eine Überweisung in Auftrag geben werden.

Sie greifen zum Papierformular

Früher füllten Sie für Papierüberweisungen meist den sogenannten Überweisungsträger aus, unterschrieben ihn und gaben ihn in Ihrer Filiale ab. Das ist auch heute noch möglich. In diesem Fall spricht man von einer beleghaften Überweisung. Achten Sie darauf, dass alle erforderlichen Angaben vorliegen: Das sind Name und IBAN des Empfängers, Betrag und Verwendungszweck, Ihr Name und Ihre IBAN sowie Datum und Ihre Unterschrift.

Anschließend wird die Überweisung digitalisiert. Dies geschieht mit speziellen Scannern, die Papierüberweisungen in großer Stückzahl auslesen und in elektronische Überweisungen umwandeln. Das Geld wird dem Empfängerkonto innerhalb zweier Bankarbeitstage gutgeschrieben. Sie können den Geldtransfer um einen Bankarbeitstag beschleunigen, indem Sie uns den Überweisungsauftrag gleich elektronisch weitergeben. Bitte beachten Sie dabei die jeweiligen Regelungen zu Geschäftstagen und Einreichungsfristen, die Sie dem Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer Sparkasse entnehmen können.

Sie überweisen digital

Für die elektronische Erteilung Ihres Überweisungsauftrags stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Sie kommen zu uns in die Filiale und geben die erforderlichen Daten manuell in das elektronische Selbstbedienungsterminal (kurz: SB-Terminal) ein. Zur Legitimation benötigen Sie Ihre Sparkassen-Card (Debitkarte) und die dazugehörige PIN.
  • Sie nutzen Online-Banking vom PC oder Laptop aus in der Internet-Filiale Ihrer Sparkasse. Sie sind damit unabhängig von den Öffnungszeiten Ihrer Geschäftsstelle. Lassen Sie Ihr Konto zuvor in der Filiale oder auf unserer Website freischalten. Für das Online-Banking über Ihr Girokonto erhalten Sie von uns eine fünfstellige PIN. Eine Überweisung geben Sie mit einer sechsstelligen TAN frei. Wir haben verschiedene Verfahren, mit denen wir Ihnen die TAN übermitteln. In allen Fällen genießt die Sicherheit höchste Priorität. Informieren Sie sich dazu auf unserer Website oder in der Filiale.
  • Sie entscheiden sich für Mobile-Banking per Smartphone oder Tablet und nutzen die Sparkassen-App auf Ihrem mobilen Gerät. Damit bleiben Sie auch unterwegs über Ihre Kontobewegungen auf dem Laufenden und können von überall Geld überweisen. Auch hier nutzen Sie wie beim Online-Banking die Sicherheitsverfahren PIN und TAN.
  • Eine großartige Sache, wenn Sie unter Freunden Geld so schnell versenden möchten wie eine SMS, ist Kwitt. So können Sie Freunden ganz einfach Ihren Anteil an gemeinsamen Restaurantrechnungen per Smartphone überweisen oder von Ihnen verauslagte Beträge für ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk per Smartphone anfordern. Ist auch der Zahlungsempfänger bei Kwitt angemeldet, müssen Sie nicht einmal dessen IBAN eingeben. Zahlungen bis 30 Euro sind dabei TAN-frei. Details und Voraussetzungen finden Sie auf der Website von Kwitt.
  • Sie haben das lästige Eintippen von IBAN & Co. satt? Mit der Fotoüberweisung innerhalb der Sparkassen-App reicht es aus, eine vorliegende Rechnung zu fotografieren. Die zahlungsrelevanten Daten werden automatisch erkannt und direkt in das elektronische Überweisungsformular übertragen.

Sie haben es eilig? Dann nutzen Sie die Echtzeit-Überweisung im Online-Banking der Internet-Filiale oder mobil über die Sparkassen-App. In diesem Fall landet das Geld rund um die Uhr in Sekundenschnelle auf dem Konto des Empfängers. Die Echtzeit-Überweisung – auch Instant Payment genannt – steht Ihnen an 365 Tagen des Jahres zur Verfügung. Aktuell lassen sich so maximal 15.000 Euro transferieren, wobei Ihr Tageslimit im Online-Banking unverändert gültig bleibt und gegebenenfalls anzupassen ist.

Einfach mal zum Hörer greifen

Nicht zu unterschätzen ist auch das Telefon-Banking. Dieses kann ebenfalls für Überweisungen ins In- und Ausland sowie zahlreiche weitere Dienstleistungen genutzt werden – etwa zum Wertpapierkauf oder für Beratungsgespräche. Der Zugang zum Telefonbanking kann einfach beantragt werden. Sie erhalten dafür eine persönliche Geheimzahl.

Werden wir demnächst mit einem Fingerabdruck oder mit Sprachsteuerung Überweisungen freigeben können? Die Sparkassen arbeiten daran, diese Verfahren so sicher zu machen wie die bisher bekannten.

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Der Beitrag Überweisung: Welche Methode nutzen Sie eigentlich? erschien zuerst auf Der Sparkasseblog.

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