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Mobil ohne eigenes Auto

eingestellt von Carolin Berger am 23. Mai 2022

Mobil ohne eigenes Auto

 

Ein eigenes Auto – früher war das der Traum vieler junger Leute. Heute ist das oft nicht mehr so. Und das hat gute Gründe. Auf individuelle Mobilität muss aber auch ohne Auto niemand verzichten.

Speziell in der Stadt kann ein eigenes Auto mehr Ballast sein als Freude: Wenn es in den Straßen keine Parkmöglichkeiten gibt und der Stellplatz im Monat gut 100 Euro kostet, kann ein Auto teuer werden. Hinzu kommen hohe Benzinkosten, regelmäßige Wartungen, Steuern und Versicherungen – vom Anschaffungspreis gar nicht zu sprechen.

Fester Parkplatz oder ganz flexibel?

Außerdem fahren in der Stadt Busse und Bahnen, an den Straßenecken stehen Leihfahrräder und E-Scooter – und auch ein Auto kann man sich problemlos leihen, wenn man beim Carsharing angemeldet ist. Dabei fährt man einen Wagen des Anbieters und zahlt für die Nutzung. Der Preis setzt sich häufig aus einer Kombination von Leihzeit und gefahrenen Kilometern zusammen. Muss man zwischendurch tanken, liegt üblicherweise eine Bezahlkarte im Fahrzeug bereit.

Beim Carsharing muss man trotzdem zwei Arten unterscheiden:

Es gibt Anbieter, die festgelegte Parkplätze haben. Dort holt man das Auto ab. Und dorthin bringt man es am Fahrtende zurück. Dieses Modell ist nur dann sinnvoll, wenn der Parkplatz nicht zu weit vom eigenen Zuhause entfernt ist. Dafür hat man den großen Vorteil, dass man keinen Parkplatz suchen muss, wenn man zurückkommt.

Andere Anbieter ermöglichen es, dass man dort parkt, wo ein Parkplatz frei ist. Damit ist man natürlich flexibler. Allerdings muss man dann einen Parkplatz finden. Wer zehn Minuten durch die Stadt an sein Ziel fährt und danach 20 Minuten einen Parkplatz sucht, wird mit dieser Art von Carsharing auf Dauer nicht glücklich werden.

Das Auto dort abzustellen, wo man eigentlich nicht parken darf, ist in diesen Situationen keine gute Idee. So ein Fall ist aus Berlin bekannt: Der Carsharer hatte den Wagen am Wochenende in der Annahme geparkt, dass dieser bald von einem neuen Fahrer gemietet werden würde. Denn ab Montag war an dieser Stelle Parkverbot. Leider hatte sich kein neuer Fahrer gefunden. Der Falschparker musste darum 200 Euro Abschleppgebühr bezahlen – eine teure Fahrt.

Tipp: In der Stadt ist es sinnvoll, sich bei mehreren Anbietern zu registrieren, um größtmögliche Flexibilität zu haben.

Auto-Abo auch für Landbewohner

Über fehlende Parkplätze für das geliehene Auto müssen sich Landbewohner üblicherweise keine Sorgen machen. Bei ihnen gibt es aber häufig noch keine Carsharing-Autos. Wer schnell und nur für eine kürzere Zeit einen eigenen Wagen benötigt, kann auf ein Auto-Abo zurückgreifen.

Auch dabei mietet man ein Auto – und zwar länger als einen Mietwagen, aber kürzer als einen Leasing-Wagen. Je nach Vertrag und Laufzeit kann man sogar monatlich das Modell wechseln. Der große Vorteil des Auto-Abos ist wie beim Leasing und beim Mietwagen, dass man nur die Spritkosten, Parkgebühren oder eine Autowäsche bezahlen muss. Alle anderen Kosten sind über die monatliche Flatrate gedeckt. Diese ist oft erheblich günstiger als beim Leasing. Und die Laufzeit ist deutlich kürzer. Das Auto-Abo ist häufig auch kurzfristig verfügbar, zu Beginn fällt in der Regel eine Startgebühr an. Weiterer Pluspunkt: Im Gegensatz zum Leasing wird man am Ende nicht mit einer möglicherweise hohen Nachforderung konfrontiert. Somit sind Auto-Abonnenten zwar nicht so flexibel wie die Nutzer von Carsharing, aber sie sind eindeutig weniger gebunden als Leasing-Wagen-Fahrer.

Zu wem passt das Auto-Abo?

Das Auto-Abo eignet sich besonders dann, wenn man für kürzere Zeiträume mobil sein muss – beispielsweise, weil man beruflich ein Projekt betreut, bei dem man einige Wochen oder Monate pendeln muss. Oder weil man sich um einen Angehörigen kümmern möchte, der für einige Zeit in einem Krankenhaus außerhalb untergebracht ist. Oder weil man einfach Spaß daran hat, für kurze Zeit ein bestimmtes Auto zu fahren.

Ob das Auto-Abo auch dann die beste Lösung ist, wenn man ohne zeitliche Befristung häufig fahren muss, lässt sich nur mit einem Kostenvergleich zwischen einem eigenen Pkw, einem Leasing-Wagen und einem Auto-Abo herausfinden. Sollten Sie sich für ein eigenes Auto interessieren, sprechen Sie Ihren Sparkassenberater wegen eines Kredits an.

Mehr Infos zum Thema Auto-Abo hat der ADAC bereitgestellt.

 

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Der Beitrag Mobil ohne eigenes Auto erschien zuerst auf Der Sparkasseblog.

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