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Innovationsprämie für E-Autos

Die Prämie für E-Autos heißt jetzt Innovationsprämie

 

Die Förderung für Elektroautos wird
im Rahmen der Corona-Krise verdoppelt

 

Wer ein neues Elektroauto kauft, wird weiterhin mit einer Förderung belohnt – die ist sogar ein zweites Mal gestiegen. Was bislang Umweltbonus hieß, nennt sich nun Innovationsprämie. Damit will die Bundesregierung in Zeiten der Corona-Krise die Wirtschaft und die Elektromobilität unterstützen. Wir stellen die wichtigsten Fakten vor.

Das Wichtigste in Kürze:

    • ✔️ Die Bundesregierung hat den 2016 eingeführten Umweltbonus verlängert und im Rahmen des Corona-Konjunkturprogrammes verdoppelt.
    • ✔️ Er lautet nun Innovationsprämie.
    • ✔️ Die Innovationsprämie ist von Anfang Juli 2020 bis Ende 2021 befristet.
    • ✔️ Der Umweltbonus selbst ist bis Ende des Jahres 2025 geplant.
    • ✔️ Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine.

     

Elektromobilität sorgt dafür, dass sich Fahrzeuge leise, effizient und umweltschonend bewegen. Deswegen ist sie ein wichtiger Bestandteil der „Klimaziele 2030“ der Bundesregierung.

Wenn es nach ihr geht, sollen in zehn Jahren sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein. Dafür hat sie ein Förderprogramm entwickelt, dessen Kosten sie sich mit der Autoindustrie teilt.

Ein E-Auto lädt Strom

Ab wann gibt es die neue Innovationsprämie – und wie lange?

Der von der Bundesregierung im November 2019 beschlossene neue, höhere Umweltbonus gilt rückwirkend für alle Fahrzeuge, die ab dem 5.11.2019 zugelassen wurden, bis zum 31.12.2025.

Die Innovationsprämie im Rahmen des Corona-Konjunkturprogrammes läuft rückwirkend für alle Fahrzeuge, die ab dem 4. Juni 2020 zugelassen wurden, bis Ende 2021.

Wie hoch ist nun die neue E-Auto Prämie?

Die Bundesregierung hat den Umweltbonus für Elektrofahrzeuge als neue „Innovationsprämie“ verdoppelt. Der Anteil der Hersteller bleibt davon unberührt.

Das bedeutet, dass die Förderung des Bundes von 3.000 auf 6.000 Euro steigt. Zuzüglich der Förderung der Hersteller von 3.000 Euro beträgt die Prämie nun netto 9.000 Euro. Dabei kann es aber in einzelnen Bundesländern Abweichungen geben.

Augrund der beschlossenen Absenkung der Mehrwerststeuer auf 16 Prozent (ebenfalls als Teil des Corona-Konjunkturpakets) , die von Juli bis Ende 2020 gelten soll, reduziert sich der Bruttobetrag für das Fahrzeug noch einmal. Die konkrete Höhe dieser Absenkung ist abhängig vom  Nettopreis des jeweiligen Wagens.

Wie beantrage ich die Elektroauto-Prämie?

Ein Paar lädt ein E-Auto auf

Die Hälfte der Prämie wird beim Händler vom Listenpreis abgezogen und explizit im Kaufvertrag vermerkt. Nur unter dieser Voraussetzung können die Käufer anschließend die zweite Hälfte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.

Hier geht es zum Online-Formular. Welche Wagen von der staatlichen Förderung profitieren, steht auf der Liste der förderungsfähigen Elektrofahrzeuge.

Für wen lohnt sich ein Elektroauto?

Wer viele Kurzstrecken zurücklegt, ist mit einem E-Auto bequem unterwegs. Auch die Situation für Langstreckenfahrten hat sich sehr verbessert: Ende 2019 gab es knapp 24.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Im Vergleich zum Dezember 2018 war das eine Steigerung um fast die Hälfte.

Wichtiger Vorteil: Neben dem Aspekt der Umweltschonung fahren die Käufer eines E-Autos zehn Jahre steuerfrei. Diese Befreiung von der Kfz-Steuer gilt aber nicht für Hybride.

Gilt die Förderung nur für Privatpersonen oder auch für Unternehmen?

Autos auf einer Autobahn

Antragsberechtigt für die E-Auto-Prämie sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird und die sich verpflichten, das Fahrzeug sechs Monate zu halten.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen schuf Anfang 2019 einen zusätzlichen Anreiz für Unternehmen. Sie bekommen zur bundesweiten Umweltprämie 4.000 Euro dazu. Wer ein Nutzfahrzeug von 2,3 bis 7,5 Tonnen mit Elektromotor kauft, darf sich sogar über 8.000 Euro freuen.

Woher stammt das Geld?

Die 2,09 Milliarden Euro kommen aus dem Energie- und Klimafonds sowie aus dem Corona-Konjunkturprogramm des Bundes. Damit werden nicht nur die Prämien, sondern auch der Ausbau der Ladestationen finanziert. Laut „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der Bundesregierung sollen bis 2030 insgesamt eine Million öffentliche Ladepunkte entstanden sein.

Die Bundesregierung wird die dafür nötigen Haushaltsmittel bis Ende 2023 im Rahmen ihrer Haushalts- und Finanzplanung zur Verfügung stellen. Die bis 2025 benötigten Mittel wird sie in den Folgejahren noch beantragen und dann bereitstellen.

Wie finanziere ich die restliche Summe des E-Autos?

Ob reines E-Auto oder Hybrid – wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihr Wunschauto zu finanzieren. Die Laufzeit und Raten passen wir Ihrer aktuellen Finanzplanung an.

 

Mehr Informationen zum Autokredit finden Sie hier.
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Der Beitrag Innovationsprämie für E-Autos erschien zuerst auf Der Sparkasseblog.

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