Fonds verdrängen das Eigenheim
Mit diesen Maßnahmen sorgen die Menschen finanziell fürs Rentenalter vor
Auch im Krisenjahr 2020 kümmerten sich die meisten um eine private Altersvorsorge. Das Vermögensbarometer zeigt aber: Die selbstgenutzte Immobilie spielt nicht eine so große Rolle wie in der Vergangenheit. Stattdessen im Trend: Sparen in Raten.

Auf was setzen die Deutschen, wenn es um die Altersvorsorge geht? Im Vergleich zum Jahr 2019 gibt hier einige Veränderungen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Vermögensbarometers 2020 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Nach wie vor führen Lebensversicherungen die Liste der beliebtesten Möglichkeiten der Altersvorsorge an, gefolgt von den Rentenversicherungen.
Auf Platz drei folgt aber nicht mehr die selbstgenutzte Immobilie, sondern Investmentfonds. Wie Lebens- und Rentenversicherungen ermöglichen auch Investmentfonds über Sparpläne ein Sparen in monatlichen Raten, was die Beliebtheit aller drei Anlageformen teilweise erklärt.

Mehr als die Hälfte sorgt privat vor
Wer im Alter finanziell sicher aufgestellt sein möchte, darf sich nicht allein auf die gesetzliche Rente verlassen. Diese Erkenntnis setzen mehr als die Hälfte der Deutschen in die Praxis um. 54 Prozent der Bevölkerung hat Maßnahmen zur Altersvorsorge ergriffen oder geplant.
39 Prozent der Menschen hat bislang nicht privat vorgesorgt. Das hat oft einen einfachen Grund: Mehr als die Hälfte derjenigen die nicht vorsorgen, haben nach eigener Einschätzung nicht die finanziellen Möglichkeiten zur Vorsorge.
Wenig überraschend: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto eher wird vorgesorgt. Nur 21 Prozent derjenigen mit einem Einkommen von unter 1.000 Euro sorgen vor, aber 68 Prozent derjenigen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 2.500 Euro und mehr.
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